MEU-TRM-01/26 Military Fundamentales
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Simon Pierce -
August 6, 2026 at 11:20 AM -
18 min read -
- CONFIDENTIAL
- VORWORT
- CHAPTER - 1. DIE MILITÄRSIMULATION
- CHAPTER - 2. DIENSTGRADE UND FUNKTIONEN
- CHAPTER - 3. AUFTRETEN EINES VIRTUELLEN MARINES
- CHAPTER - 4. FORMALDIENST (CLOSE ORDER DRILL)
- Chapter - 5. VERWEISE
- Chapter - 6. BEGRIFFE UND ABKÜRZUNGEN
- Chapter - 7. VERANTWORTLICHKEITEN
- Chapter - 8. ANHÄNGE
- Chapter - 9. ÄNDERUNGSHISTORIE
VORWORT
Die folgenden Inhalte des Training Manuals „Military Fundamentals“ definieren die Bedeutung der Militärsimulation im Allgemeinen sowie das grundlegende Verständnis, Verhalten und Auftreten eines virtuellen Marines der 27th Marine Expeditionary Unit. Dieses Manual dient als verbindlicher Leitfaden, für die Ausbildung und die Durchführung des virtuellen Tagesdienstes aller Angehörigen des Verbandes, in der Militärsimulations-Szene in Arma. Dieses Handbuch ist für die 27th Marine Expeditionary Unit Gemeinschaft in Verbindung mit der Militärsimulationsplatform Arma Reforger entstanden. Es werden keine geschützten, vertraulichen oder realen militärischen Informationen verarbeitet, die nicht öffentlich einsehbar sind. Zudem existiert kein Zusammenhang mit realen Verbänden des United States Marine Corps.
Simon Pierce
Captain, Commander
Bravo Company, 1st Battalion
27th Marine Expeditionary Unit
CHAPTER - 1. DIE MILITÄRSIMULATION
Eine Militärsimulation (im zivilen Sprachgebrauch oft MilSim abgekürzt) ist die modellhafte Nachbildung von militärischen Konflikten, Taktiken, Waffensystemen oder Logistikketten. Ziel ist es, reale Einsatzszenarien und Entscheidungsprozesse möglichst detailgetreu zu simulieren, entweder zu Ausbildungs- und Planungszwecken zivil/militärischer Verfahren oder als anspruchsvolles Hobby.
1.1 Hauptanwendungsbereiche
1.1.1 Professioneller Einsatz (Streitkräfte & Verteidigung)
Weltweit nutzt das Militär Simulationen, um Risiken für Personal zu vermeiden, Kosten zu senken (z. B. Treibstoff und Munition) und komplexe Strategien zu testen. Die Streitkräfte unterteilen dies meist in drei Formen:
- Virtuelle Simulation: Personen bedienen nachgebildete Waffensysteme oder Fahrzeuge. Dazu gehören Flugsimulatoren für Piloten, Fahrsimulatoren für Panzerbesatzungen oder VR-Systeme für die Infanterie.
- Konstruktive Simulation: Computergestützte Planspiele für Kommandanten und Stäbe. Hier werden keine einzelnen Soldaten gesteuert, sondern ganze Großverbände auf digitalen Karten, um Logistik, Truppenbewegungen und Taktiken durchzuspielen.
- Live-Simulation: Übungen im freien Gelände mit echter Ausrüstung. Statt scharfer Munition kommen Lasersimulatoren (wie das System AGDUS der Bundeswehr) oder Farbmarkierungsmunition zum Einsatz, um Treffer digital zu erfassen.
1.1.2 Freizeit & Gaming (Zivile MilSim-Kultur)
Im zivilen Bereich bezeichnet Militärsimulation ein Genre, das sich bewusst von schnellen Actionspielen oder gewöhnlichen Sportarten abgrenzt und extremen Wert auf Authentizität legt:
- Taktik- & Militärsimulations-Spiele: Videospiele wie Armed Assault (ArmA) , Squad, Hell Let Loos, DCS World oder IL-2 Sturmovik (Flugsimulation). Hier stehen korrekte Ballistik, Funkdisziplin, Befehlsketten und die Bedienung komplexer Instrumente im Vordergrund.
- Outdoor-MilSim (Airsoft / Paintball): Mehrtägige Events im Gelände, bei denen Teilnehmende in realistischer Ausrüstung militärische Szenarien nachstellen - inklusive fester Hierarchien, Rationen, Nachtwachen und Sanitätersystemen.
1.1.3 Merkmale einer Simulation
Im Gegensatz zu klassischen Arcade-Shootern (wie Call of Duty oder Battlefield) geht es bei Militärsimulationen in Videospielen nicht um schnelle Reflexe oder die höchste Abschussrate. Das Fundament einer Videospiel-MilSim ruht auf fünf zentralen Säulen, die das Spielerlebnis maßgeblich prägen:
- Physikalische Realität & Ballistik
In herkömmlichen Spielen treffen Kugeln oft instantan da auf, wo das Fadenkreuz hinsieht (Hitscan). In einer Simulation wird jedes Geschoss als physikalisches Objekt mit eigenen Eigenschaften berechnet:
Geschossabfall & Flugzeit: Auf lange Distanzen müssen Entfernung und Geschossfall einkalkuliert werden. Durchschlagskraft & Materialpenetration: Kaliber und Munitionstyp entscheiden, ob Deckungen wie Holz, Ziegel oder Metall durchschlagen werden. Unterdrückungsfeuer (Suppression): Nahe vorbeifliegende Kugeln verschlechtern das Sichtfeld, lassen den Bildschirm verwackeln und erschweren das Zielen massiv.
- Kommunikation & Hierarchie
Ein Einzelkämpfer ist in einer Militärsimulation innerhalb von Minuten tot. Der Erfolg hängt von der Kommunikation ab. Das Spiel trennt oft strikt zwischen lokalem Umgebungstalk (3D-Audio), Trupp-Funk (Squad) und Kommandanten-Funk. Die Rollenverteilung ist klar geregelt (z. B. Zugführer / Squad Leader / Fireteam Leader / Schütze / Sanitäter usw). Ortsangaben erfolgen über Kompasszahlen, Koordinatenrastersysteme (Grid Refs) und standardisierte Kontaktsprüche (z. B. 3Cs: Contact, Direction, Distance).
- Combined Arms & Logistik
Gefechte finden selten isoliert nur zwischen Infanteristen statt. MilSims simulieren das Zusammenspiel aller Truppengattungen (Gefecht der verbundenen Waffen) Infanterie, Panzer, Artillerie und Luftunterstützung müssen Hand in Hand arbeiten. Panzer fahren nicht ohne Treibstoff, Infanterie hat keine Munition ohne Nachschub. Das Bauen von mobilen Stützpunkten (FOBs) und das Fahren von Versorgungslastwagen sind genauso spielentscheidend wie der eigentliche Feuerkampf.
- Minimalistisches HUD & "Fog of War"
MilSims verzichten bewusst auf Hilfestellungen, um das situative Bewusstsein (Situational Awareness) zu fordern. Gezielt wird ausschließlich über Iron Sights (Korn und Kimme) oder real wirkende Optiken. Es gibt keine automatische Feinderkennung. Spieler müssen Uniformen, Silhouetten und Motorgeräusche lernen, um Eigenbeschuss (Friendly Fire) zu vermeiden. Man sieht meist nicht die exakte Kugelanzahl, sondern muss Magazine manuell prüfen oder mitzählen.
- Tödlichkeit & Pacing (Hohe Konsequenzen)
Das Spielgefühl zeichnet sich durch extreme Bedrohlichkeit und entschleunigtes Gameplay aus. Oft reicht ein einziger Treffer in den Torso zum Tod oder zur Kampfunfähigkeit. Komplexes Sanitätssystem: Verletzungen erfordern spezifische Erstversorgung (Aderpressen/Tourniquets gegen Blutung, Morphium gegen Schmerzen, Bandagen). 70 % der Spielzeit bestehen aus Planung, Aufklärung, Marschieren und Warten – die verbleibenden 30 % sind hochintensiver, tödlicher Kontakt.
1.2 Die Marine Air-Ground Task Force in Armed Assault (ArmA).
Die 27th Marine Expeditionary Unit gliedert sich nach MAGTF-Konzept in vier Kampfelemente, denen jeweils spezifische Aufgabenbereiche zugeordnet sind:
- Command Element / Headquarter & Service Company - Gefechtsführung
- Ground Combat Element / Bravo Company - Infanteristischer Kampf am Boden
- Aviation Combat Element / Marine Aviation Group - Luftraumsicherung und Unterstützung
- Logistic Combat Element / Delta Company - Logistische u. Medizinische Unterstützung
Ziel der 27th Marine Expeditionary Unit ist der geschlossene Einsatz aller Kampfelemente im Rahmen von Combined Operations. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dynamischen Gefechtsszenarien in Spielmodi wie Capture the Island (CTI), HQ Conflict, Warfare oder Domination sowie auf klassischen linearen PvE-Missionen. Je nach Auftrag, Feindlage und verfügbarer Personalstärke können unterschiedliche operative Gliederungen eingenommen werden. Diese werden Lage- und Auftragsabhängig angepasst, um eine effektive und flexible Operationsführung sicherzustellen.
CHAPTER - 2. DIENSTGRADE UND FUNKTIONEN
Innerhalb des Verbandes dienen Dienstgrade als klar definiertes Mittel zur Darstellung von Hierarchie, Führungsverantwortung und funktionaler Zuständigkeit. Sie bilden die Grundlage für die Befehls- und Führungsstruktur der 27th Marine Expeditionary Unit und weisen jedem Marine bzw. Sailor einen eindeutig definierten Verantwortungsbereich zu. Die Voraussetzungen für Beförderungen sowie die Übertragung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden durch das Unit Manual geregelt, sind jedoch an Zeiten und Lehrgängen gebunden.
2.1 Junior Enlisted
2.2 Non-Commissioned Officers (NCO)
2.3 Staff Non-Commissioned Officers (SNCO)
2.4 Commissioned Officers (CO)
2.5 Beförderungsrichtline
Beförderungen und Ernennungen werden in der 27th Marine Expeditionary Unit im MEU-MAN 01/26 - Unit Manual definiert und festgelegt und folgen einem einheitlichen, übergeordneten System, das sich am Promotion-Scoring-Modell des United States Marine Corps orientiert. Dieses Verfahren gewährleistet transparente, leistungsbezogene und faire Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der jeweiligen Verwendung und angestrebten Laufbahn. Die Voraussetzungen für eine Beförderung richten sich nach dem derzeit besetzten oder angestrebten Position (Quartier) und damit Verbundenen Lehrgängen und Qualifikationen sowie nach einem punktbasierten Bewertungssystem (Scoring). Dieses setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:
Zusätzlich müssen die für das besetzte Quartier festgelegten Ausbildungen und Qualifikationen gemäß § 3 Ausbildungs- und Qualifikationsstruktur in Vorbereitung oder Bestenfalls abgeschlossen sein. Dieses System stellt sicher, dass Leistung, Engagement, Erfahrung und Verantwortung gleichermaßen in die Beförderungsentscheidung einfließen.
2.6 Aufgaben eines Recruits / Assistance
Das Marine Corps Recruit Training befähigt unabhängig der persönlichen Leistungen oder Erfahrungen einen angehenden Marine zum "Assistance". Die Aufgaben bestehen in der direkten Ausführung von Befehlen, erlernen von Grundlagen und das sammeln von Erfahrungen sowie in der Verwendung als Hilfsschütze innerhalb des Teams. Somit stehen dem Assistance Rifleman folgende Aufgaben zur Verfügung:
- Assistance Rifleman - Gezieltes bekämpfen und vernichten von feindlichen Kräften
- Assistance Automatic Rifleman - Bekämpfen von Feindgruppen, Fahrzeugen
- Assistance Engineer - Aufbauen von gesetzten Stellungen und Minensperren
- Assistance Motor Transport - Transportieren von Personal und Material
- Assistance Door Gunner - Bedienen des Bord-MG zur Sicherung des Hubschraubers
CHAPTER - 3. AUFTRETEN EINES VIRTUELLEN MARINES
Ein virtueller Marine der 27th Marine Expeditionary Unit verkörpert jederzeit die Grundwerte des Verbandes und lebt diese im besten fall in jeder Situation. Diese zeigen sich in Ruhe und Gelassenheit, Professionalität und Zielstrebigkeit, Hilfsbereitschaft und Loyalität sowie in Anstand und Aufrichtigkeit bei der Erfüllung seines Auftrags. Diese Haltung prägt den Marine, verleiht ihm seine Identität und macht ihn auch im Angesicht größter Herausforderungen standhaft und entschlossen.
3.1 Idendifizierung eines virtuellen Marines
Um als Marine der 27th Marine Expeditionary Unit idendifiziert werden zu können, ist jeder Angehörige verpflichtet, das Einheits-Präfix vor seinem Namen zu tragen, sofern dies technisch und ohne weitere Kosten möglich ist. Dabei ist das Einheits-Präfix „[27.MEU]“ folgendermaßen zu führen:
- ArmA Reforger (Steam Anzeigename): [27.MEU] 2ndLt Dosenkohl
- ArmA Reforger (Konsolenspieler): Sind aufgrund verbundener Kosten nicht verpflichtet.
- TS/Discord (Fremdserver): [27.MEU] SSgt Dosenkohl
- TS/Discord (MEU-Server): PVT Dosenkohl
- Webseite: Discordname
3.2 Verhalten eines Marines
Ein Marine der 27th Marine Expeditionary Unit hat seinen Vorgesetzten oder Unterstellten Marines und Verbandsfremden jederzeit mit Respekt, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft zu begegnen. Herablassendes, beleidigendes oder respektloses Verhalten ist zu unterlassen. Scherzhafte Äußerungen dürfen die Grenzen des gegenseitigen Einvernehmens nicht überschreiten und sind unverzüglich einzustellen, sobald sie von den Beteiligten nicht mehr als solche wahrgenommen oder akzeptiert werden.
Jeder Marine ist verpflichtet, sich mindestens einmal pro Woche (frühestens ab Sonntag, 12:00 Uhr) über die anstehenden Termine zu informieren und sich entsprechend seiner Verfügbarkeit an- oder abzumelden. Das Versäumnis dieser Meldepflicht stellt einen Verstoß gegen das Marine Manual dar und kann disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen. Die Meldepflicht gilt uneingeschränkt und wird im Manpower Information System dokumentiert.
3.3 Verhalten gegenüber Vorgesetzten
Um die Atmosphäre, den Respekt und die Disziplin innerhalb der 27th Marine Expeditionary Unit aufrechtzuerhalten, gelten im Dienst- und Ausbildungsbetrieb folgende Verhaltens- und Anredeformen gegenüber Vorgesetzten:
- Unteroffiziere (Non-Commissioned Officers – NCOs): Jeder NCO ist mit seinem Dienstgrad und Nachnamen anzusprechen (z. B. Sergeant Miller). Anweisungen und Bestätigungen sind mit „Aye, [Dienstgrad]“ beziehungsweise „Ja, [Dienstgrad]“ zu beantworten (z. B. „Aye, Sergeant!“).
- Offiziere (Commissioned Officers – COs):
Jeder Offizier ist mit seinem Dienstgrad und Nachnamen (z. B. Captain Pierce) oder schlicht mit Sir / Ma'am anzusprechen. Anweisungen sowie Rückmeldungen sind mit „Aye, Sir/Ma'am“ beziehungsweise „Ja, Sir/Ma'am“ zu beantworten.
- Eintreten Höherrangiger („Achtung an Deck!“):
Betritt ein Offizier oder ein höherer Unteroffizier (ab Besoldungsstufe E-8 / First Sergeant) einen Raum, sei es ein Sprachkanal oder ein Ausbildungsareal, ist von demjenigen, der ihn zuerst wahrnimmt, unverzüglich der Ruf „Achtung an Deck!“ auszugeben.- Verhalten: Alle anwesenden Marines stellen Gespräche sofort ein, nehmen Haltung an und warten auf die ausdrückliche Freigabe oder Entlassung durch den ranghöchsten Anwesenden.
- Zweck: Dies dient dazu, die sofortige Ruhe und volle Aufnahmefähigkeit aller Marines für die Ausgabe von Anweisungen und Befehlen sicherzustellen.
CHAPTER - 4. FORMALDIENST (CLOSE ORDER DRILL)
Auch wenn der Close Order Drill in ArmA nicht vollständig umgesetzt werden kann, integriert die 27th Marine Expeditionary Unit dessen wesentliche Elemente, um Ordnung, Disziplin und ein einheitliches Auftreten im Ausbildungs- und Einsatzbetrieb sicherzustellen sowie die Immersion aller Marines zu fördern. Darüber hinaus schafft er die Grundlage dafür, Befehle und Kommandos im Gefecht schneller zu erkennen, eindeutig zuzuordnen und unverzüglich auszuführen.
3.1 Antreten im Tagesdienst
Zu Beginn einer Ausbildung, Operation oder beim Betreten eines Public Servers treten alle Marines vollständig ausgerüstet und geordnet am befohlenen Sammelpunkt an (in der Regel am Kommandozelt). Dies ermöglicht dem Operationsführer, sich einen klaren Überblick über Lage und Kräfte zu verschaffen und den daraus resultierenden Auftrag vorzubereiten. Die Marines verbleiben in Formation, bis die Befehlsausgabe erfolgt ist sowie die Einteilung der Kräfte und die Zuweisung von Fahrzeugen und Spezialausrüstung abgeschlossen wurden. Der Sammelpunkt wird erst nach ausdrücklicher Befehlsgebung „Wegtreten“ durch den Vorgesetzten verlassen.
3.2 Antreten bei Zeremonien
Beförderungen, Auszeichnungen und Ehrungen sind innerhalb der 27th Marine Expeditionary Unit stets an erbrachte Leistungen gebunden. Zeremonielle Elemente dienen der formellen Würdigung dieser Leistungen im Verlauf der Dienstzeit eines jeden Marines.
Im Verband werden daher verschiedene Zeremonien durchgeführt, insbesondere für:
- Jahresappelle des Gesamtverbandes sowie der einzelnen Einheiten
- Beförderungen, Verabschiedungen und Ehrungen auf Einheits- und Verbandsebene
- Offizielle Ernennungen und Beförderungen durch die Führung
- Danksagungen für herausragendes Engagement oder besondere Pflichterfüllung
- Gedenkmomente für ausgeschiedene oder verstorbene Mitglieder
Diese Zeremonien folgen einem an das USMC-Protokoll angelehnten Ablauf und werden, abhängig von Ausbildung oder Operation, auf Ebene der jeweiligen Einheit oder des Gesamtverbandes durchgeführt.
3.3 Kommandos und Meldungen
Kommandos und Meldungen im Drill sowie im Gefecht sind wichtige Bestandteile der Befehlsgebung. Gliederung und Aussprache sind gleich und gliedern sich in Ankündigung / Anruf sowie Ausführung mit Betonung. Die Einheit wird dabei immer mit ihrem vollen Bezeichnung angesprochen, Kürzungen sind erlaubt, wenn sich keine andere Einheit damit angesprochen fühlen kann. Bei folge Befehlen ist keine erneute Ankündigung nötig.
Ankündigungen
- Bravo Company - Marines der Bravo Company
- 1st Platoon - Marines des ersten Zuges
- 1st Squad - Marines der ersten Gruppe
- Alpha Team - Marines des Fire Team Alpha
Neben dem traditionellen Charakter der Befehlsgebung, ist hier auch der Übungscharakter zu beachten. Er trainiert:
- Klare und einfache Kommunikation
- Vorbereitungszeit der Angesprochenen Abteilung
- Direkte Ausführung in kürzester Zeit
3.3.1 Kommandos im Drill und Gefecht
Die nachfolgenden Kommandos werden ausschließlich im Gefechtsdienst (CMBT) oder im Formaldienst (COD) verwendet. Einzelne Kommandos können situationsabhängig in beiden Dienstformen zur Anwendung kommen. (COD = Close Order Drill / CMBT = Combat)
Chapter - 5. VERWEISE
- MEU-MAN 01/26 - Unit Manual 27thMEU
- MCWP 6-10 - Leading Marines
- MCRP 5-12D - Organization of the United States Marine Corps
Chapter - 6. BEGRIFFE UND ABKÜRZUNGEN
Chapter - 7. VERANTWORTLICHKEITEN
Chapter - 8. ANHÄNGE
- Keine